Lernen und Lehren -
ein künstlerischer Prozess

Der Unterricht an der Karl Schubert Schule ist ein künstlerischer Prozess. „Man muss sich immer wieder aufs Neue etwas einfallen lassen, wie man den Lehrplan umsetzt, sodass er für jeden Schüler und jede Schülerin zugeschnitten ist, dass jeder Anteil daran nehmen kann“, sagt Bernhard Hager, Pädagoge an der Karl Schubert Schule. Dafür braucht es viel Kreativität, viel Freiheit, viel Phantasie. Und vor allem ein ehrliches Interesse an jedem einzelnen Kind. „Wir gehen nicht mit einem fertigen Konzept auf unsere Schüler und Schülerinnen zu, sondern stellen die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt und achten darauf, welche Fähigkeiten und Fragen sie haben“, sagt Markus Hildenbrand, Lehrer an der Karl Schubert Schule.

Unter- und Mittelstufe: Klassen 1-9

Die private Sonderschule ist eine Ganztagsschule mit für die Heilpädagogik modifiziertem Waldorflehrplan. Die Kinder und Jugendlichen werden in Kleinklassen (4–8 Schüler/innen) ihren besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend unterrichtet. Die Unterrichtsinhalte, die sich an der altersgemäßen Entwicklung des Kindes orientieren, werden den individuellen Möglichkeiten der Schüler/innen entsprechend aufbereitet und durch vielfältige künstlerische und therapeutische Methoden vermittelt. Der schulische Schwerpunkt liegt im lebenspraktischen, Selbstbewusstsein und Lebensfreude schaffenden Unterricht. Bei entsprechenden Fortschritten ist ein Hauptschulabschluss bzw. Übertritt in andere Schulen möglich.

Jede Klasse wird möglichst vom Beginn der Unterstufe bis zur Oberstufe vom selben Lehrer, von derselben Lehrerin geführt. Lehrer/innen und Kinder verbinden sich sehr intensiv miteinander, sie werden zu einer echten Lebensgemeinschaft. Die tiefe Kenntnis der Kinder gibt dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin die Möglichkeit, die Erziehung auf die pädagogischen Erfordernisse des Einzelnen auszurichten. Die Fachlehrer/innen ergänzen die Arbeit und treten in der Werkstufe (10.–12. Klasse) an die Stelle der Lehrer/innen.

Epochenunterricht

Der Hauptunterricht wird in Epochen gegliedert. So kann über mehrere Wochen hinweg, jeden Tag an ein und demselben Unterrichtsgegenstand gearbeitet werden. Der Unterricht spricht die Kinder nicht nur verbal über das Denken, sondern auch emotional und auf der Tätigkeitsebene an. Das heißt, Bewegung, Tatkraft und Aktion sind in gleichem Ausmaß Unterrichtsmittel wie Empfindung und gedankliche Auseinandersetzung.

Nach dem täglichen Hauptunterricht gibt es den Schulstufen entsprechend Fachunterricht, wie zum Beispiel Eurythmie, Musik, Malen, Plastizieren, therapeutisches Malen, Turnen, Handarbeit, Werken und Religion. Besonders hervorzuheben ist der Gartenbauunterricht, der auch therapeutische Bedeutung hat.

Werkstufe: Klassen 10-12

Seinen Beruf finden

Die Werkstufen- oder Berufsfindungszeit dient der Berufsfindung und umspannt die letzten drei Schuljahre. Diese Zeit ist eine intensive Auseinandersetzung und Vorbereitung auf den Weg, den die seelenpflegebedürftigen Jugendlichen als erwachsene Menschen gehen möchten. Der kognitive Unterricht wird zugunsten des handwerklichen Unterrichts verringert, die Jugendlichen üben sich in verschiedenen Aufgaben, erleben eine große Mannigfaltigkeit, um dann ein Urteil fällen zu können. „Die Jugendlichen sollen beurteilen können, was für sie das Richtige ist, in welchem Tätigkeitsfeld sie gut aufgehoben sind“, sagt Bernhard Hager über diese wichtige Lebensphase, in der es auch darum geht, Arbeitstugenden wie Fleiß, Genauigkeit, Pünktlichkeit zu entwickeln.

Analog zu den Handwerksepochen werden Werkbücher geführt, die den Bezug auch zu den übergeordneten Inhalten wie Naturkunde, Geografie, Geschichte, Kunstunterricht und Mathematik herstellen. Künstlerischer Unterricht und Einzeltherapien gehören nach wie vor zum Tagesplan.

Praktika in weiterführenden Einrichtungen ermöglichen es, den zukünftigen Arbeitsbereich zu finden und kennenzulernen.

Gemeinsam mit den Jugendlichen und den Menschen ihres Vertrauens erarbeiten wir Konzepte und Perspektiven für deren weiteren Lebensweg.

Tagesablauf

Epochenunterricht durch Klassenlehrer/innen in Schreiben, Lesen, Rechnen, Menschen-, Tier- und Pflanzenkunde, Geschichte, Geografie, Physik und Chemie

  • Fachunterricht durch Fachlehrer/innen in Zeichnen, Malen, Plastizieren, Eurythmie, Musik, Theaterspiel, Tanz, Sport, Handarbeit, Werken, Religion und Gartenbau
  • Einzeltherapie und -förderung
  • Gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten (Jause und Mittagessen)

Unterrichtszeit

  • Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 7:45–15:45 Uhr
  • Freitag von 07:45–13:00 Uhr

Sowohl zur Jause als auch zu Mittag wird den Kindern und Jugendlichen in unserer Schulküche frisch zubereitetes vegetarisches Essen geboten.

Christgeburtsspiel
Dienstag, 17.12.2019

EINLADUNG zur öffentlichen Generalprobe. Beginn: 18:30 Uhr. Großer Festsaal der Karl Schubert Schule. Das Spiel dauert etwa eine Stunde.

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Schottisches Dreikönigsspiel
Montag, 06.01.2020

EINLADUNG zur öffentlichen Generalprobe. Beginn: 18:00 Uhr. Großer Festsaal der Karl Schubert Schule. Das Spiel dauert eine knappe halbe Stunde.

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Schulfeier
Freitag, 13.03.2020

EINLADUNG zur Schulfeier und zum Informationsvormittag in der Karl Schubert Schule für alle Eltern, Interessierte und Freunde   Schülerdarbietungen 9:00 bis 10:00 Uhr   Ausstellung, …

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„Es ist wie ein Erwachen, wenn die Kinder, die wir begleiten dürfen, beginnen, sich und die Welt um sie herum auf ihre Art zu entdecken.“

Brigitta Gibiser

Kindergartenpädagogin

„Nicht mit einem fertigen Konzept auf die Kinder zugehen, sondern das Kind in den Mittelpunkt stellen und schauen, welche Fragen es hat und welche Fähigkeiten – das ist unsere Aufgabe.“

Markus Hildenbrand

Pädagoge

„Wir sind wie eine Familie: wir jausnen gemeinsam, wir richten alles gemeinsam her, wir rasten gemeinsam – wir betrachten die Kinder so, als wären sie unsere eigenen.“ 

Horst Berg

Pädagoge

„Die Kinder hier werden wie gesunde Kinde unterrichtet, weil wir das Gesunde in ihnen ansprechen. Denn das Geistige ist nicht krank.“

Elfi Krisch

Pädagogin

„Wir kümmern uns wirklich darum, dass unsere Schüler und Schülerinnen in Zusammenarbeit mit den Eltern und Organisationen eine weiterführende Unterbringung nach der Schulzeit bekommen, die für sie die richtige ist. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, der diese Schule auszeichnet.“

Berhard Hager

Pädagoge

„Unser Ziel ist, die Kinder bestmöglich zu fördern, damit jedes Kind ein selbstbestimmtes Leben führen kann.“

Markus Hildenbrand

Pädagoge

 „Wir stecken viel Engagement in die Förderung jedes Kindes. Und haben großes Interesse daran, was in ihnen veranlagt ist. Das holen wir hervor.“

Horst Berg

Pädagoge

„Es ist uns wichtig, dass die Kinder hier Menschen erleben, die authentisch sind, die das verkörpern, was sie sind, dann wirkt man.“

Elfi Krisch

Pädagogin

„Das ist mehr als Zeichnen und Malen - der ganze Unterricht ist in Epochen gegliedert, ist künstlerisch durchdrungen, ist ein künstlerischer Prozess.“

Berhard Hager

Pädagoge

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